es ist was es ist

Vor einigen Jahren begann ich, mich aus biographischen Gründen mit dem Thema „Alter“ zu beschäftigen. Bis dahin war meine Sicht auf das Alter vorwiegend geprägt von dem Gefühl nachlassender Kraft, zunehmender Krankheit und dem am Ende stehenden Tod.

Ich habe dieses Bild dann irgendwann auf den Prüfstand gestellt und was liegt näher für eine wie mich als dem fotografisch und textlich zu begegnen. So begann ich Menschen zu interviewen und zu fotografieren, die zum damaligen Zeitpunkt zwischen 70 und 100 Jahren alt waren.  Sie bildeten einen Querschnitt der Gesellschaft: manche lebten immer noch zu zweit, selbständig in Haus oder Wohnung, andere in einem Altenheim oder bei den Kindern im Haus.

Unabhängig von ihrer Lebenssituation waren ihre Geschichten, ihre persönlichen Schicksale, ihr Schmerz, ihre Freude und ihre Gelassenheit. Diese Gelassenheit, die mir immer wieder begegnet ist, hat mich tief berührt.

Aus diesem Projekt sind ein Buch und eine Ausstellung entstanden:

„Es ist was es ist“ lautet beider Titel.

Die Ausstellung ist seit einiger Zeit am Instiut für Psychogerontologie der Universität Erlangen-Nürnberg zu sehen. Hier einige Beispiele, die im Original ca. 70 x 100 cm groß sind.

Es ist was es ist

Die für die Ausstellung aufbereiteten Portraits finden sich im gleichnamigen Buch "Es ist was es ist".

Hier können Sie das Buch als pdf herunterladen: Es ist was es ist

Es ist was es ist

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